Ich bin Rebecca
Und ich kenne dieses Gefühl,
nach außen stark und verlässlich zu sein und gleichzeitig zu merken, dass es innerlich enger wird.
Ich war lange die, die sich hinten angestellt hat. Für andere da war, zugehört hat, funktioniert hat. Egal, wie es mir selbst ging. Ich dachte, ein guter Mensch zu sein bedeutet, die Bedürfnisse anderer über meine eigenen zu stellen und Konflikte zu vermeiden.
Nach außen hat alles funktioniert. Ich war engagiert, verantwortungsvoll und verlässlich und gleichzeitig wurde es innen immer leerer. Meine eigene Stimme war irgendwann nur noch ein leises Flüstern.
Und ich habe lange gedacht, dass das an mir liegt, dass ich mich nur mehr anstrengen muss, noch besser funktionieren. „Du bist deines Glückes Schmied.“ Also habe ich die Schuld bei mir gesucht.
Bis ich gemerkt habe: So will ich nicht weitermachen. Nicht noch mehr funktionieren, nicht noch mehr aushalten, oder noch mehr „ich krieg das schon hin“.
Ich wusste damals nicht genau, wie es anders gehen kann, doch ich habe gemerkt, dass es so nicht mehr passt.
Ich habe angefangen, genauer hinzuschauen, nicht nur im Kopf, sondern in meinem Alltag. In den Momenten, in denen ich wieder über meine Grenzen gegangen bin, in denen ich Ja gesagt habe, obwohl ich ein Nein gespürt habe.
Das war nicht sofort leicht, es war ungewohnt, mich selbst ernst zu nehmen.
Nach und nach habe ich gelernt, mich früher zu spüren. Nicht erst, wenn es zu viel ist, sondern schon vorher. Und ich habe angefangen, mich nicht mehr automatisch zurückzustellen. Das alles war noch nicht perfekt, doch immer öfter. Heute lebe ich stimmig mit mir und das macht einen riesen unterschied.
Seit ein paar Jahren arbeite ich mit Frauen, die genau das kennen, die viel tragen, funktionieren und irgendwann merken, dass es so nicht mehr weitergehen soll.
In unserer Zusammenarbeit geht es nicht darum, dich besser zu machen. Es geht darum, dass du wieder spürst, was du brauchst und aufhörst, dich selbst dabei zu übergehen.
Ich gebe dir keinen Plan vor. Stattdessen höre ich zu, auch da, wo du selbst noch ausweichst und wir schauen gemeinsam, was sich für dich wirklich verändern darf. In deinem Tempo und so, dass es sich für dich stimmig anfühlt.
Du musst nicht stärker werden.
Du darfst dich selbst wieder ernst nehmen.
Wenn du dich hier wiedererkennst, können wir sprechen.
Ohne Vorbereitung oder Druck, einfach ein ehrliches Gespräch.

