Die vierte Stressreaktion: Warum „Anpassen“ kaum jemand auf dem Schirm hat
Kämpfen, fliehen, erstarren kennst du. Doch es gibt eine vierte Reaktion auf Stress, in der gerade Frauen oft leben, ohne sie je benannt zu haben.
Weiterlesen →Warum Selbstfürsorge für jede Frau anders aussieht
Selbstfürsorge-Tipps gibt es überall: ein warmes Bad, Journaling, Yoga am Morgen, früher aufstehen, öfter Nein sagen... Vielleicht hast du schon einiges davon ausprobiert, und trotzdem hat sich wenig verändert. Oder ging es dir wie mir, und es hat sich irgendwann wie ein weiterer Punkt auf deiner ohnehin langen To-do-Liste angefühlt?
Und jetzt das Entlastende zuerst: Es liegt daran, dass Selbstfürsorge für jede Frau anders aussieht, je nachdem, welche Bedürfnisse oder Belastungen sie gerade hat. Was die eine auftanken lässt, kann für die andere zusätzlichen Stress bedeuten.
Jede Frau bringt ihre eigene Persönlichkeit mit, ihre eigenen inneren Antreiber und ihre ganz eigenen Bedürfnisse. Für die eine ist ein stiller Abend allein die tiefste Erholung. Für die andere fühlt sich derselbe Abend einsam an, und sie braucht Nähe, um wieder bei sich anzukommen. Beides ist Selbstfürsorge, nur eben eine andere Facette.
Deshalb hilft es, nicht nach der „einen richtigen Methode“ zu suchen, sondern dich selbst zu verstehen und zu erkennen, was dir persönlich guttut.
Die meisten Frauen tragen mehrere dieser Facetten in sich, eine ist aber oft besonders stark ausgeprägt. Hier ein erster Eindruck:
Du spürst früh, was andere brauchen, und bist gern für sie da. Deine Selbstfürsorge beginnt dort, wo du auch dich selbst auf die Liste setzt und dir ohne schlechtes Gewissen erlaubst, für dich zu sorgen.
Du hältst vieles zusammen, stets verlässlich und stark. Dir tut es gut, die Last auch mal zu teilen und dich unterstützen zu lassen, statt alles allein zu schultern.
Du denkst gern in die Tiefe, versuchst vieles zu ergründen und suchst nach Sinn. Wenn deine Gedanken zu sehr kreisen, hilft es dir, sie auszusprechen oder aufzuschreiben, damit sie sich leichter ordnen lassen und du danach wieder bewusst deinen Körper spürst.
Du bringst Dinge ins Rollen und magst es, etwas zu bewegen. Deine Selbstfürsorge liegt im Innehalten und im Spüren, dass du wertvoll bist, auch wenn gerade nichts auf der Liste abgehakt ist.
Du nimmst die Welt in feinen Tönen wahr, das ist eine Gabe. Dir tut es gut, Reize zu dosieren, dir regelmäßige Rückzugsorte zu schaffen und sanft mit deiner Sensibilität umzugehen.
Mit dem kurzen Selbstfürsorge-Test findest du in etwa fünf Minuten heraus, welcher Typ bei dir gerade am stärksten ausgeprägt ist, und was dich in stressigen Phasen entlasten kann.
Wichtig: Das ist kein Test, der dich in eine Schublade steckt, er hilft dir, dich selbst besser einzuschätzen. Hierbei gibt es kein richtig oder falsch, kein besser oder schlechter.
Der Test lädt dich vor allem ein, dir selbst mit mehr Mitgefühl zu begegnen und deine Stärken zu erkennen. Und er gibt dir Impulse, was dich im Alltag konkret entlasten kann.
Finde heraus, welcher Selbstfürsorge-Typ in dir gerade am stärksten ist und was dich jetzt entlastet.
Zum Selbstfürsorge-Test →Manchmal ist der Weg zurück zu dir leichter, wenn dich jemand ein Stück begleitet. Wenn du magst, lass uns in einem ruhigen, kostenlosen Kennenlerngespräch schauen, was du gerade brauchst. Ganz unverbindlich und in deinem Tempo.
Dieser Text dient der Selbstreflexion und ersetzt keine psychologische oder medizinische Beratung.
Wenn dich der Text berührt hat, lass uns in einem ruhigen Kennenlerngespräch schauen, was du gerade brauchst.
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